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Instrumentenregister

Sopran-Querflöte

Tenor-Querflöte

Alt-Querflöte

Alle 3 sind klappenlose Querflöten und werden auch "Trommelpfeifen" gennant.
Trommelpfeifen (auch Querpfeifen, Trommelflöten genannt) sind klappenlose Piccoloflöten, die der Tradition der Spielleute und des Militärs entstammen, und auf die Schwegel zurückgehen. Ursprünglich bestanden sie aus Holz, heute überwiegend aus Metall. Das Mundstück ähnelt dem der Quer- bzw. Piccoloflöte, besteht jedoch aus Kunststoff. Trommelpfeifen waren seit dem 15. Jahrhundert bevorzugtes Instrument der Spielleute und hatten zunächst sechs Grifflöcher. Im 19. Jahrhundert kam ein siebtes Griffloch hinzu, und die ursprünglich zylindrische Bohrung wurde durch eine konische ersetzt.

• Snare Drum (Kleine Trommel) - Die Kleine Trommel, Rührtrommel, Marschtrommel, Schnarrtrommel bzw. Snare oder Snare Drum ist eine beidseitig mit Fell bespannte Trommel mit Schnarrsaiten am Resonanzfell. Die deutschen Begriffe werden eher in der klassischen Musik, der Volks- und Marschmusik verwendet, die englischen eher in Rockmusik und Jazz.

• Bass Drum (Große Trommel) - Die Große Trommel oder Bass Drum (Englisch: bass drum [ˈbeɪsˌdɹʌm], oder auch kick drum) ist ein Schlaginstrument, das als Bestandteil des Schlagzeugs für die Erzeugung von tiefen Klängen verwendet wird. Der deutsche Begriff wird eher in der klassischen Musik, der Volks- und Marschmusik verwendet, der englische eher in Rockmusik und Jazz. Sie gelangte im 18. Jahrhundert über die türkische Janitscharenmusik nach Europa.

• Marschbecken - Paarbecken, auch Tschinellen, Handzimbeln, sind zwei gegeneinander zu schlagende Becken, die zu den Gegenschlagidiophonen gehören. Sie bestehen meist aus Messing oder Bronze und sind in der klassischen Musik und weltweit in der Volksmusik häufig eingesetzte Instrumente. Das Beckenpaar kam im 18. Jahrhundert aus der Janitscharenmusik nach Westeuropa und bürgerte sich in der Militärmusik und im Symphonieorchester ein.
Nach der Art ihrer Herstellung werden sie als ausgebogene Gefäßklappern bezeichnet. Die üblichen großen Paarbecken schlägt man mit beiden Händen gegeneinander, sehr kleine Paarbecken können mit Schlaufen an zwei Fingern befestigt mit einer Hand gespielt werden. Sie werden abgrenzend Fingerzimbeln genannt.

• Cymbals (Becken) -
Als Becken (englisch Cymbal, italienisch Cinello oder Piatto, französisch Cymbale) bezeichnet man leicht konvexe, meist aus Bronzelegierungen bestehende Scheiben, die entweder paarweise gegeneinander geschlagen (Tschinellen) oder, auf einem Ständer montiert, mit Holz- oder Garnschlägeln angeschlagen werden. Beim modernen Schlagzeug sind die Becken auf Ständern befestigt und werden mit Stöcken angeschlagen. Je nach Verwendung und Spielweise teilt man sie in verschiedene Typen ein. Sie erzeugen einen zischenden obertonreichen Klang mit langem Sustain (Ausklang), jedoch ohne bestimmte Tonhöhe. Der Durchmesser von Orchesterbecken schwankt – je nach gefordertem Klangvolumen – zwischen 40 und 60 cm. Im Orchester kommen oft Paarbecken zum Einsatz. Das kleine Becken wird auch Zimbel genannt.

• Schlagzeug (Drum Set) - Das Schlagzeug, im Englischen Drum Set (von drum, die Trommel) genannt, ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente.
Im Laufe der Geschichte etablierten sich abhängig vom Musikstil unterschiedliche Aufbauten des Schlagzeugs. Zur heutigen Standardform gehören Kleine Trommel oder auch Snare Drum, Große Trommel, Tomtom, Hi-Hat, verschiedene Becken und Kleinperkussion wie zum Beispiel einen Holzblock, Cowbell oder Schellenkranz. Diese Kombination kann vom jeweiligen Musiker individuell zusammengestellt, variiert und mit Hilfe von Stativen und Befestigungseinrichtungen seiner Spielweise entsprechend angeordnet werden.

• Marimbaphon - Die Marimba, auch Marimbaphon, ist ein Aufschlagidiophon und gehört zur Familie der Xylophone mit einem bis zu 5 2/3 Oktaven großen Tonumfang von C bis g4. Im Gegensatz zu einem Vibraphon mit Metallklangstäben hat die Marimba Holzklangstäbe, meist aus Honduras-Palisander (Dalbergia stevensonii). Diese sind wie bei einer Klaviatur in zwei Reihen chromatisch gestimmt angeordnet. Unter jedem Holzklangstab ist zur intensiveren Schallabstrahlung ein senkrechtes, meist aus Aluminium bestehendes Resonanzrohr befestigt.

• Xylofon - Das Xylofon, auch Xylophon (zusammengesetzt aus griech. ξύλον xylon ‚Holz‘ und φωνή phōnē ‚Laut‘, ‚Ton‘, ‚Stimme‘), ist ein Aufschlagidiofon, dessen Aufschlagstäbe mit Schlägeln angeschlagen werden. Es gehört zur Familie der Schlagstabspiele (engl. mallet percussion), zu deren wichtigsten Vertretern in Europa neben dem Xylofon das Marimbafon (Marimba), das Glockenspiel und das Vibrafon zählen. Der Ursprung des Xylofons liegt in Asien und Afrika. Anfang des 16. Jahrhunderts war es in Deutschland als Hölzernes Gelächter bekannt.

• Lyra (Glockenspiel) - Die Lyra, auch Militär-Lyra oder Glockenspiel, ist ein Metallophon der Marschkapellen und ähnelt in ihren äußeren Umrissen einer Leier wie beispielsweise der griechischen Lyra. Sie besitzt jedoch anstelle der senkrechten Saiten 25 bis 27 waagerechte Klangplatten aus Metall, die mit einem Hartgummi-, Holz- oder Kunststoff-Schlägel angeschlagen werden.

• Kesselpauken - Die Pauke (italienisch: timpano; pl. timpani, französisch: timbale, englisch: kettledrum „Kesseltrommel“) ist ein Schlaginstrument aus der Gruppe der Membranophone. Die paarweise Verwendung ist üblich; einzelne Musikstücke erforderten aber schon seit dem 18. Jh. vier oder mehr Instrumente.
Die Pauke besteht meist aus einem fast halbkugeligen Kupferkessel, der mit einem Fell aus Kunststoff oder Tierhaut bespannt ist. Aus der Musikgeschichte und dem Orff-Schulwerk sind jedoch auch runde und sogar eckige Pauken aus Holz bekannt. Ferner gibt es heute auch Paukenkessel aus Kunstmaterialien (z. B.: Fiberglas) oder Aluminium. Der Kessel hat unten in der Mitte ein kleines Loch, welches dem Luftaustausch beim Auf- und Ab-Schwingen des Fells dient. Durch einen Mechanismus, der entweder unten am Fuß, im Paukeninneren oder unter dem Rand angebracht ist, kann das Fell verschieden stark gespannt werden. Dadurch lässt sich die Tonhöhe während des Spielens verändern.

• Bongo's (Congas) - Bongos sind paarweise verwendete, kleine Einfelltrommeln, die mit Fingern oder Händen geschlagen werden. Sie stammen aus Kuba. Die kleinere Trommel nennt man "macho" (span. Männchen), die größere "hembra" (span. Weibchen). Im Son Cubano und davon abgeleiteten Stilen wechselt derjenige, der die Bongos spielt, im Mambo oder Montuno genannten Teil des Stücks zu einer Kuhglocke, spanisch cencerro. Der Spieler des Instruments heißt bongocero.

• Tom's - Das Tomtom (auch Tom-Tom oder Tom) ist eine zylindrische, selten auch bauchige, einseitig oder häufiger beidseitig Fell-bestückte Trommel und gehört zum festen Bestandteil des Drumsets und zum Instrumentarium von Marching-Bands.

• Timbales - Als Timbales bezeichnet man ein kubanisches (ursprünglich kreolisches) Trommelpaar aus einseitig bespannten Metallkesseln (meistens aus Kupfer oder Stahl) ohne Resonanzfell, die an einem Ständer befestigt sind, an dem auch eine oder mehrere Cowbells und anderes Zubehör wie Wood- und Jamblocks befestigt werden. Manchmal gehört ein Crashbecken dazu. Timbales gehören zu den Perkussionsinstrumenten, sind trotz Namensähnlichkeit nicht mit den Kesselpauken (frz. Timbale) oder den Timbal verwandt.

• Chimes - Chimes (engl., auch mark tree) sind ein Perkussionsinstrument, das aus einer Anzahl verschieden langer (meistens unter 25cm) Klangstäbe aus Metall besteht. Diese sind eng nebeneinander hängend an einem Träger angebracht und werden zur Erzielung eines „einleitenden“ Klangeffekts vom höchsten zum tiefsten Stab (auch umgekehrt) in einem Zug mit einem Schlägel oder den Fingernägeln angeschlagen. Der eigentliche Ton entsteht dabei durch das Aneinanderschlagen der jeweils benachbarten Metallstäbe. Sie erzeugen so einen absteigenden Klang ähnlich dem einer Harfe, über deren Saiten man von oben nach unten fährt, aber mit einer metallischen Klangfarbe. Es gibt auch Chimes aus Holz, Bambus, Muscheln oder Glas, die dann entsprechend bezeichnet werden. Als "Chimes" werden im Englischen manchmal auch Röhrenglocken oder Glockenspiel bezeichnet.

• Triangel - Der Triangel (lat. triangulum „Dreieck“) ist ein Schlaginstrument, bestehend aus einem runden Stahlstab, der in der Form eines gleichseitigen und an einer Ecke offenen Dreiecks gebogen ist.

• Rassel/Shaker -
Mit dem Begriff Shaker (engl. to shake = schütteln) wird eine große, uneinheitliche Gruppe von Perkussionsinstrumenten bezeichnet, die man generalisierend den Rasseln zuordnen kann: Durch Hin- und Herbewegen mit der Hand, Drehen, Schlagen, Schütteln und andere Techniken lassen sich damit vielfältige Rhythmen erzeugen.

• Güiro - Der Güiro [guˈi:ʁo] (auch Guiro, span. „Flaschenkürbis“, „Ratschgurke“ oder „Fisch“ genannt) ist ein etwa 30 bis 40 cm langes, hohles Rhythmusinstrument. Das in einigen Musikstilen Mittelamerikas verbreitete Perkussionsinstrument gehört zur Gruppe der Schrapidiophone.

*Alle Instument-Beschreibungen sind Ausschnitte aus Wikipedia.